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Swegon Klimasysteme mit Wasserkühlung 2004
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KÜHLUNG VON RÄUMEN
KÜHLUNG VON RÄUMEN
KÜHLUNG VON RÄUMEN
Der Raum kann auf eine Anzahl verschiedene Arten gekühlt werden. Nachstehend wird übersichtlich gezeigt, wie Kühlbaffeln, Kühlpaneele, Ventilatorkonvektoren und Induktionsgeräte funktionieren und was ein entsprechendes System kennzeichnet.

Kühlbaffeln
Eine Kühlbaffel gibt seine Kühlleistung in der Hauptsache durch Konvektion ab, d.h. zirkulierende Raumluft, die durch die Kühlbatterie strömt. Siehe Abbildung 25.

Die Kühlbaffel kann ebenfalls mit einem Zuluftanschluss kombiniert werden, um gleichzeitig als Zuluftauslass funktionieren zu können und in vielen Fällen, dank des sog. Induktionseffekts, die Kühlleistung in der Baffel zu erhöhen, siehe Abschnitt Induktionsgeräte. Swegon bezeichnet  diesen Typ als „aktive“ Kühlbaffeln.

Die Leistung der Kühlbaffel wird häufig on/off mit einem Steuerventil geregelt, das manchmal mehrere Kühlbaffeln steuern kann, abhängig von der gewünschten Kühlleistung und Flexibilität.

Kühlbaffeln arbeiten nach dem Prinzip „trockene“ Kühlung (über dem Taupunkt). Die Zulauftemperatur des Kälteträgers soll immer höher als die Taupunkttemperatur für die Luft im Raum sein, siehe Abschnitt Kondensationsschutz.

Gewisse Kühlbaffeln können auch mit einer Heizfunktion ausgerüstet werden.

Auszeichnende Eigenschaften für aktive Kühlbaffeln
  • Kosteneffiziente Lösung mit Zuluft und Raumkühlung in der gleichen Einheit
  • Relativ hohe Kühlleistung
  • Es ist wichtig, dass die Zuluft entfeuchtet ist, so dass die Erzeugung von Kondensation und eine reduzierte Kapazität vermieden wird.


Kühlpaneele
Eine horizontale untertemperierte Fläche, die an der Decke aufgehängt wird, wird Kühlpaneel genannt, siehe Abbildung 26. Kaltes Wasser strömt in Rohren, die an ein Aluminiumblech im Kühlpaneel angeschlossen sind. Vom Blech wird die Wärme zum kalten Wasser transportiert.  Das Kühlpaneel kühlt in diesem Fall teils die warme Raumluft und nimmt teils die Wärme vom Raum durch Niedrigtemperaturstrahlung auf. Kann dicht an der Decke, freihängend oder integriert in Zwischendecken, montiert werden. Funktioniert hauptsächlich als Strahlungskühler.

Die Leistung der Kühlpaneele wird häufig on/off mit einem Steuerventil geregelt, das manchmal mehrere Kühlpaneele, abhängig von der gewünschten Kühlleistung und Flexibilität, steuert. 

Kühlpaneele arbeiten nach dem Prinzip „trockene“ Kühlung (oberhalb des Taupunkts). Die Zulauftemperatur des Kälteträgers soll immer höher als die Taupunkttemperatur für die Luft im Raum sein, siehe Abschnitt Kondensationsschutz unten.

Eigenschaften für Kühlpaneele
  • Diskrete Lösung
  • Gibt Kühlung in Form von Strahlung
  • Die Kühlleistung ist auf ca. 100 W/m2  begrenzt.


<P><EM><STRONG>Abbildung 25.</STRONG></EM> <EM>Prinzip für Kühlbaffeln.</EM></P>

<P><EM><STRONG>Abbildung 26.</STRONG></EM> <EM>Prinzip für Kühlpaneele.</EM> </P>

Ventilatorkonvektoren
Eine Einheit, über welche dem Raum sowohl Wärme als auch Kälte (jedoch nicht gleichzeitig) zugeführt wird. Eine Prinzipskizze wird in Abbildung 27 gezeigt.
Ein Ventilatorkonvektor ist mit einem Ventilator ausgerüstet, der die Raumluft durch das Aggregat zirkuliert. Im Aggregat wird die Luft in einer Heiz- oder Kühlbatterie erhitzt oder gekühlt. Der Heiz- bzw. Kühlbatterie wird warmes oder kaltes Wasser von einer zentralen Anlage im Gebäude zugeführt. Ventilatorkonvektoren sind diejenigen der Raumkühler, die die größte Kühlkapazität aufweisen, haben jedoch auch den höchsten Schallpegel.

Eigenschaften für Ventilatorkonvektoren
  • Hohe Kühlleistung
  • Kann bei vorhandenem Drainagesystem mit Kondensation arbeiten.
  • Relativ hoher Schallpegel (bei hoher Leistungsentnahme)
  • Hohe Betriebs- und Wartungskosten


Induktionsgeräte
Ein Induktionsgerät ist eine Einheit, mit deren Hilfe dem Raum sowohl Wärme als auch Kälte (jedoch nicht gleichzeitig) zugeführt wird. Eine Prinzipskizze eines Induktionsgeräts wird in Abbildung 28 gezeigt.

Bei Anwendung eines Induktionsgeräts wird die Ventilationsluft dem Raum über das Induktionsgerät zugeführt. Die Ventilationsluft strömt mit hoher Geschwindigkeit durch eine Düse mit der Folge, dass die Raumluft durch eine Heiz- alternative Kühlbatterie „mitgerissen“ wird.
Auf diese Art und Weise ist es möglich, ohne die Anwendung eines Ventilators den Raum durch eine einzige Einheit zu heizen oder zu kühlen.

Eigenschaften für Induktionsgeräte
  • Relativ hohe Kühlleistungen
  • Enthält Funktion für Zuluft
  • Es ist wichtig, dass die Zuluft entfeuchtet ist, so dass die Ausfällung von Kondensat und eine reduzierte Kapazität vermieden werden.
  • Niedrige Betriebs- und Wartungskosten


<P><EM><STRONG>Abbildung 27.</STRONG></EM> <EM>Prinzip für Ventilatorkonvektoren.</EM></P>

<P><EM><STRONG>Abbildung 28.</STRONG></EM> <EM>Prinzip für Induktionsgeräte.</EM></P>



   

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